Mit dem schnellen Wachstum von künstlicher Intelligenz, High-Performance Computing und Cloud-Services verändern sich Rechenzentren weltweit.
Sie treten in eine neue Phase ein. Einerseits werden kontinuierlich neue Rechenzentren gebaut; andererseits steht eine große Zahl von Anlagen, die seit vielen Jahren in Betrieb sind, inzwischen vor alternder Infrastruktur.
Branchenuntersuchungen zufolge liegt das Durchschnittsalter von Rechenzentrumsanlagen weltweit bei etwa 11 Jahren, und rund die Hälfte aller Anlagen ist seit mehr als 10 Jahren in Betrieb und nähert sich damit allmählich ihrer ursprünglichen Auslegungslebensdauer. Obwohl diese Anlagen weiterhin erhebliche IT-Lasten tragen, wird ein lange vernachlässigtes Problem immer deutlicher:
Während sich die Kernanlagen von Rechenzentren kontinuierlich weiterentwickeln, sind USV-Batteriesysteme in der Vergangenheit stecken geblieben.
Rechenzentren rüsten weiter auf, doch die Batterietechnologie hinkt hinterher
In den vergangenen zehn Jahren hat sich nahezu jede kritische Infrastrukturkomponente in Rechenzentren rasant weiterentwickelt.
Serverarchitekturen wurden kontinuierlich aufgerüstet, um höhere Rechenleistung und Leistungsdichte zu unterstützen; Kühlsysteme wurden optimiert, um die thermischen Herausforderungen durch KI und High-Density-Computing zu bewältigen; und USV-Anlagen selbst haben sich von traditionellen Topologien hin zu höherer Effizienz, größerer Modularität und intelligenterem Management entwickelt.
Dennoch sind die Batterieräume in vielen Rechenzentren nach wie vor mit konventionellen VRLA-Lösungen (Valve-Regulated Lead-Acid, ventilgeregelte Blei-Säure) gefüllt.
Unbestreitbar hat die VRLA-Batterietechnologie über Jahrzehnte hinweg stetige Verbesserungen erfahren – bessere Materialien, verfeinerte Fertigungsprozesse und höhere Zuverlässigkeit. Diese Fortschritte sind jedoch überwiegend schrittweise Optimierungen und keine grundlegenden Veränderungen des zugrunde liegenden Technologiepfads.
Der Austausch von USV-Batterien sollte nicht nur eine wiederholte Beschaffungsübung sein
Heute behandeln die meisten Rechenzentren den Austausch von USV-Batterien noch immer als routinemäßige Wartungsaufgabe.
Typischerweise werden VRLA-Batterien alle drei bis fünf Jahre ausgetauscht: Die alten Einheiten werden entfernt, neue installiert, und der Betrieb wird fortgesetzt. Blei-Säure wird durch Blei-Säure ersetzt – im Grunde „neu gegen alt“ innerhalb derselben Technologie.
In der Vergangenheit waren Betreiber von Rechenzentren nicht unwillig, aufzurüsten; vielmehr fehlte es lange an tragfähigen Alternativen, die Sicherheit, Zuverlässigkeit, Kompatibilität und Kosten zugleich adressieren konnten.
Doch da immer mehr Rechenzentren in ihre zweite oder sogar dritte Lebenszyklusphase eintreten, wird der bevorstehende Batteriewechselzyklus zu einem entscheidenden Zeitfenster, um die Infrastruktur neu zu bewerten.
Neue Herausforderungen für alternde Rechenzentren: Platz, Bodenbelastung und Sicherheit
Einer der größten Unterschiede zwischen alternden Rechenzentren und Neubauten besteht darin, dass die physische Infrastruktur bereits festgelegt ist. Da sich immer mehr Ausrüstung ansammelt, stehen viele ältere Anlagen vor folgenden Herausforderungen:
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Begrenzter Raum
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Einschränkungen bei der Bodenbelastbarkeit
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Zunehmender Kühlungsdruck
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Höhere Betriebs- und Wartungskosten
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Strengere Sicherheitsanforderungen
In der Vergangenheit konzentrierte sich die Batterieauswahl vor allem auf Kapazität und Kosten. Heute, da Rechenzentren skalieren und der Wert geschäftskritischer Abläufe steigt, entwickeln sich Notstromsysteme von einer reinen Erfüllung des Energiebedarfs hin zu einem Hebel für eine umfassendere Infrastrukturoptimierung.
Nickel-Zink-Batterien: eine neue Option für die Modernisierung älterer Rechenzentren
Wenn Rechenzentren in eine neue Lebenszyklusphase eintreten, bietet Gerchamps Nickel-Zink-Batterietechnologie (8XNFZ38, 8XNFG90) eine frische Alternative für die Aufrüstung der USV-Notstromversorgung.
Im Vergleich zu traditionellen VRLA-Lösungen bieten Nickel-Zink-Batterien Vorteile in mehreren Schlüsselbereichen, die zu den Anforderungen moderner Rechenzentren passen.
Erstens bieten Nickel-Zink-Batterien eine höhere Leistungsfähigkeit und ein deutlich geringeres Systemgewicht. Bei gleicher Kapazität kann ein leichteres Batteriesystem die Belastung von Böden und Installationsflächen in alternden Rechenzentren verringern – das bedeutet, dass Betreiber eine Optimierung des Batteriesystems erreichen können, ohne größere Änderungen an der Anlage vorzunehmen.
Zweitens verwenden Nickel-Zink-Batterien einen wässrigen alkalischen Elektrolyten und sind nicht auf die entflammbaren organischen Elektrolyte angewiesen, die in Lithium-Ionen-Systemen zu finden sind. Dadurch verfügen sie über ein höheres inhärentes Sicherheitsprofil.
Da Sicherheitsstandards und Anforderungen an das Risikomanagement in Rechenzentren weiter steigen, wird Batteriesicherheit zu einem entscheidenden Faktor bei künftigen Entscheidungen für Notstromlösungen.
Darüber hinaus bedeutet eine längere Auslegungslebensdauer weniger Austauschzyklen, geringeren Wartungsdruck und einen stabileren Langzeitbetrieb.
Der nächste Austausch von USV-Batterien könnte eine Chance zur Infrastrukturmodernisierung sein
Ältere Rechenzentren erfordern nicht zwangsläufig einen vollständigen Neubau. Manchmal kommen die wirksamsten Modernisierungen von lange übersehenen Basiskomponenten – und USV-Batterien gehören dazu.
Wenn der nächste Batteriewechselzyklus ansteht, sollten Betreiber von Rechenzentren nicht nur fragen: „Welche Batterien sollten wir kaufen?“, sondern vielmehr: „Sollten wir weiterhin dieselbe Lösung replizieren, die wir seit Jahrzehnten verwenden?“
